Bäume verleihen jedem Grundstück Schönheit und Wert, einige Arten können jedoch erheblichen Schaden anrichten, wenn sie in der Nähe von Einfahrten gepflanzt werden. Aggressive Wurzeln, schwache Äste und unordentlicher Schmutz können zu rissigen Straßenbelägen, Fahrzeugschäden und endlosem Aufräumen führen. Die Wahl des richtigen Baumes ist entscheidend für eine wartungsarme und sichere Auffahrt. Hier sind fünf Arten, die Sie vermeiden sollten, zusammen mit besseren Alternativen.
Das Problem: Wurzeln, Zweige und Chaos
Die Hauptrisiken treten in drei Formen auf. Erstens können Bäume mit flachen, sich ausbreitenden Wurzelsystemen mit der Zeit Asphalt- oder Betonauffahrten anheben und Risse bekommen. Zweitens stellen Arten mit brüchigen Ästen eine direkte Gefahr für geparkte Autos dar, da herunterfallende Gliedmaßen zu Beulen, zersplitterten Fenstern und anderen kostspieligen Reparaturen führen können. Schließlich sind einige Bäume einfach unordentlich und lassen Blätter, Früchte oder Saft fallen, die häufig gereinigt werden müssen, um Flecken und Verstopfungen zu vermeiden.
5 Bäume, die Sie nicht in der Nähe von Einfahrten pflanzen sollten
- Bradford Pear: Diese Bäume sind für ihre schwache Aststruktur berüchtigt. Besonders bei Unwettern brechen Gliedmaßen leicht, weshalb sie in der Nähe von Fahrzeugen sehr riskant sind. Während der Blüte verströmen sie außerdem einen üblen Geruch.
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Alternative: Ziehen Sie kleinere Magnoliensorten wie Magnolia „Jane“ in Betracht, die schöne Blüten ohne strukturelle Probleme bieten.
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Silberahorn: Silberahorne sind für ihr schnelles Wachstum und ihr sprödes Holz bekannt und neigen zu Astversagen. Das Wurzelsystem ist außerdem aggressiv und erhöht das Risiko von Schäden am Straßenbelag.
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Alternative: Rotahorne sind eine langsamer wachsende, stabilere Option mit ähnlicher Herbstfärbung.
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Weidenbäume: Ihre Wurzeln sind flach und invasiv und suchen schnell nach Wasserquellen (auch unter Einfahrten). Dies führt zu Rissen und Umbrüchen.
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Alternative: Die Fluss-Birke ist in ihrem Wurzelwachstum zurückhaltender und weist dennoch einen hängenden Wuchs auf.
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Pappeln: Pappeln haben wie Weiden aggressive Wurzeln und neigen dazu, Äste abzuwerfen. Sie werfen auch eine beträchtliche Menge Laub ab.
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Alternative: Zitterpappel bietet einen ähnlichen visuellen Effekt mit weniger invasiven Wurzeln.
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Obstbäume (einige Sorten): Obwohl nicht alle Obstbäume problematisch sind, werfen einige Sorten große, schwere Früchte ab, die Autos beschädigen oder Flecken verursachen können. Auch verrottendes Obst lockt Schädlinge an.
- Alternative: Wählen Sie Zwergobstbaumsorten oder solche mit kleineren, weniger unordentlichen Früchten.
Sicherere Alternativen wählen
Der Schlüssel liegt in der Auswahl von Bäumen mit tiefen, nicht aggressiven Wurzelsystemen und starken Aststrukturen. Denken Sie an Arten wie Eiche, Ahorn (bestimmte Sorten), Birke oder blühenden Hartriegel. Recherchieren Sie vor dem Pflanzen, um sicherzustellen, dass die reife Größe und die Wachstumsgewohnheiten des Baumes für den Raum geeignet sind.
Durch die Vermeidung dieser fünf Baumarten und die Auswahl sichererer Alternativen können Hausbesitzer ihre Einfahrten, Fahrzeuge und ihre Sicherheit schützen. Eine sorgfältige Planung stellt sicher, dass Ihre Landschaftsgestaltung Ihr Eigentum aufwertet, anstatt es zu beschädigen.
