Der Outdoor-Design-Reset: 6 Dekorationsartikel, von denen Experten sagen, dass Sie sie weglassen sollten

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Nach einem langen Winter sind viele Hausbesitzer bereit, ihre Außenbereiche zurückzugewinnen. Bevor man jedoch in eine neue Einrichtung investiert, ist es oft effektiver, zunächst mit dem Ausräumen von Gegenständen zu beginnen, die die Ästhetik und Funktionalität des Raums beeinträchtigen.

Professionelle Designer weisen darauf hin, dass bestimmte Dekortrends nicht mehr in die Jahre gekommen sind oder einfach nicht den besonderen Ansprüchen des Außenlebens gerecht werden. Indem Sie diese „Schandflecken“ entfernen, können Sie eine zusammenhängendere, komfortablere und optisch ansprechendere Umgebung schaffen. Hier sind sechs häufige Fehler bei der Außendekoration, die Sie vermeiden sollten.

1. Übergroße Eierstühle

Während Eierstühle einst ein Symbol des modernen Mid-Century-Chic waren, hat ihre Beliebtheit deutlich nachgelassen. Die Designerin Sophia deDomenico argumentiert, dass diese Stücke den Platz, den sie einnehmen, nicht mehr wert seien.

„Es ist optisch störend, nimmt viel Platz ein und es ist unbequem, länger als fünf Minuten darin zu sitzen“, erklärt deDomenico.

Das Hauptproblem besteht darin, dass das Design durch die Sättigung des Massenmarktes seine Originalität verloren hat. Anstelle eines trendigen Statement-Stücks sollten Sie in einen Vintage-Clubsessel aus Massivholz investieren. Diese bieten eine bessere Rückenunterstützung, eine zeitlose Silhouette und eine Vielseitigkeit, die sich nahtlos in verschiedene Designstile einfügt.

2. Künstliche Pflanzen

Die Versuchung, Kunstgrün zu verwenden, ist verständlich, insbesondere für diejenigen, die sich Sorgen um die Wartung machen. Allerdings rät die Designerin Ashley Hauza davon ab, da künstliche Pflanzen selten das Auge täuschen und dazu neigen, schnell zu verfallen.

„Die Farbe neigt dazu, nicht richtig zu wirken, sodass sie zunächst nicht unbedingt echt aussehen, aber dann beginnen sie zu verstauben und die Farbe zu verblassen“, sagt Hauza.

Da Sie sich bereits im Freien befinden, ist es am besten, echte, pflegeleichte Pflanzen zu verwenden. Wählen Sie Topfblumen oder Sträucher aus, die in Ihrer Klimazone heimisch sind. Indem Sie den Sonnenlichtbedarf prüfen und winterharte Sorten auswählen, können Sie mit minimalem Aufwand ein üppiges Aussehen erzielen.

3. Outdoor-Teppiche

Einem Sitzbereich im Freien Struktur zu verleihen, ist eine tolle Idee, aber Outdoor-Teppiche stellen oft mehr Probleme dar, als sie lösen. Laut deDomenico sind sie schwer zu reinigen und zu warten, da sie oft durch Witterungseinflüsse verschmutzt oder beschädigt werden.

„Obwohl mir die visuelle Ebene, die sie hinzufügen, gefällt, ist es eine Herausforderung, sich um sie zu kümmern“, bemerkt sie.

Eine praktischere Alternative ist die Verwendung von Überwurfkissen und -decken für den Außenbereich. Diese Artikel sorgen für Farbe und Struktur, können bei schlechtem Wetter problemlos aufbewahrt werden und sind viel einfacher zu waschen oder zu ersetzen.

4. Klischee-Wortkunst

Inspirierende Beschilderungen wie „Live, Love, Laugh“ oder „Grill Master“ sind zu einem veralteten Markenzeichen der Massenmarktdekoration geworden. Hauza warnt davor, dass diese Stücke einen Raum sofort veraltet und unpersönlich wirken lassen können.

„Große, in leuchtenden Farben gestaltete Wortkunst und allzu wörtliche Beschilderungen … können einen Raum ernsthaft datieren, da sie die Ära der Massenmarktdekoration widerspiegeln“, sagt sie.

Dies bedeutet nicht, dass jegliche Beschilderung vermieden werden sollte. Funktionale und elegante Metallschilder, die beispielsweise Lieferungen anweisen oder Gäste daran erinnern, Tore zu schließen, können Charakter verleihen, ohne kitschig zu wirken. Der Schlüssel liegt in Einfachheit und Nützlichkeit statt erzwungener Sentimentalität.

5. Passende gewebte Möbelsets

Es gibt ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Gartenmöbel perfekt zusammenpassen müssen, damit sie zusammenpassen. In Wirklichkeit wirken Uniformsets oft steril und ähneln Impulskäufen in großen Läden.

„Sie sind sperrig, und alles, was zu sehr zusammenpasst, lässt den Raum eher wie einen nachträglichen Gedanken wirken“, bemerkt deDomenico.

Für einen kuratierteren und einladenderen Look streben Sie eine gemischte Ästhetik an. Die Kombination verschiedener Texturen, Materialien und Stile – ähnlich wie in einem Innenraum – schafft Tiefe und Interesse und lässt den Raum mit der Zeit gesammelt wirken, statt ihn auf einmal zu kaufen.

6. Kaputte oder verblasste Gegenstände

Schließlich sollten Sie nicht an Möbeln oder Dekorationen festhalten, nur weil diese noch strukturell in Ordnung sind. Outdoor-Artikel sind rauen Witterungseinflüssen ausgesetzt, was zu Verblassen, Rissen und Abnutzung führt, was bei Indoor-Artikeln selten der Fall ist.

Wenn ein Stück sichtbar abgenutzt ist, untergräbt es das gesamte Designkonzept. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Outdoor-Bestand und ersetzen Sie Gegenstände, die ihren Glanz verloren haben. Wenn Sie Ihren Außenbereich frisch und gepflegt halten, signalisieren Sie Sorgfalt und Absicht und verwandeln ihn in eine echte Erweiterung Ihres Zuhauses.

Schlussfolgerung:
Die Umgestaltung Ihres Außenbereichs beginnt mit der Subtraktion. Indem Sie veraltete Trends, unpraktische Gegenstände und abgenutztes Dekor entfernen, schaffen Sie eine saubere Leinwand für eine einladendere, funktionellere und stilvollere Außenumgebung.