Viele Menschen streben instinktiv danach, ein warmes und einladendes Zuhause zu schaffen und es mit komfortablen Räumen zum Entspannen und für Kontakte zu füllen. Doch subtile Designentscheidungen können diese Bemühungen unbeabsichtigt zunichte machen und bei Gästen (und sogar Bewohnern) ein Unbehagen hervorrufen. Laut Innenarchitekten führen mehrere häufige Fehler zu einer kalten oder sterilen Atmosphäre. So vermeiden Sie sie.
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Das Problem mit freiliegenden Böden
Hartholz- und Laminatböden sind beliebt, aber zu viel nackte Bodenfläche kann dazu führen, dass ein Raum klinisch wirkt. Die Designerin Mary Mazumdar weist darauf hin, dass die taktile Wärme von Teppichen im modernen Design oft vermisst wird. Der Schlüssel liegt in der Ausgewogenheit: Lassen Sie keine großen Bodenflächen unbedeckt.
Spärliche Möbelanordnung und zu kleine Teppiche sind die Hauptursachen. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Möbel sorgfältig die Abmessungen des Raums und wählen Sie immer Teppiche, die den Raum angemessen ausfüllen.
Vermeiden Sie passende Möbelsets
Perfekt aufeinander abgestimmte Möbelsets, wie sie in Katalogen zu sehen sind, wirken im echten Zuhause oft leblos. Der Designer Joe Olson argumentiert, dass vielseitige, gesammelte Innenräume viel einladender wirken. Der Kauf kompletter passender Sets führt zu einem vorhersehbaren, uninspirierten Look.
Kombinieren Sie stattdessen Beistelltische oder kombinieren Sie einen einzigartigen Loungesessel mit einem Sofa. Durchdachte Kontraste schaffen Wärme und Persönlichkeit.
Schlechte Beleuchtung zerstört die Atmosphäre
Wenn Ihr Zuhause nur bei natürlichem Licht einladend wirkt, ist künstliche Beleuchtung wahrscheinlich das Problem. Wenn Sie sich auf eine einzelne Lichtquelle, beispielsweise einen Kronleuchter oder eine Stehlampe, verlassen, kann dies zu einer grellen, ungleichmäßigen Beleuchtung führen. Die Lichtschichtung ist entscheidend.
Kombinieren Sie Deckenleuchten, Tischlampen, Stehlampen und Wandlampen, um ein zusammenhängendes und einladendes Licht zu erzeugen. Vermeiden Sie Einbauleuchten ganz. Olson warnt davor, dass dadurch eine „Sitzungsraumatmosphäre“ mit kaltem, aufdringlichem Licht entsteht.
Das Foyer-Paradoxon
Entgegen der landläufigen Meinung ist eine Eingabetabelle nicht immer die Lösung. Olson weist darauf hin, dass das Überfüllen eines kleinen Foyers mit Möbeln dazu führen kann, dass Gäste sich klaustrophobisch fühlen. Manchmal ist weniger mehr.
Bewerten Sie vor dem Hinzufügen einer Einstiegstabelle den Platz und den Fluss. Wenn es sich unnötig anfühlt, überspringen Sie es. Ziel ist es, einen offenen, einladenden ersten Eindruck zu hinterlassen.
Zu viele Muster und Texturen
Während sich Minimalismus steril anfühlen kann, können übertriebene Muster und Texturen gleichermaßen abweisend sein. Mazumdar erklärt, dass Räume uns beruhigen und nicht überfordern sollten.
Bringen Sie kräftige Elemente mit vielen erdenden Neutraltönen in Einklang. Bedachte Zurückhaltung ist der Schlüssel: Lassen Sie nicht zu, dass die Dekoration um Aufmerksamkeit konkurriert.
Letztendlich kommt es bei der Schaffung eines einladenden Zuhauses auf die Ausgewogenheit an. Vermeiden Sie Extreme und geben Sie Komfort Vorrang vor starren Designregeln. Ein warmer, einladender Raum wirkt bewohnt und nicht inszeniert.
