Schnappen Sie sich die Trennscheibe mit Hartmetallspitze. Wenn Sie eine Holzklinge in der Hand halten, legen Sie sie ab. Sie sind dabei, eine Sauerei anzurichten, Ihre Säge kaputt zu machen oder sich selbst zu verletzen. Das Schneiden von Metall mit einer Kreissäge ist keine Zauberei, erfordert aber eine spezielle Ausrüstung. Insbesondere benötigen Sie eine Klinge, die für die Härte und Hitze von Metall ausgelegt ist, nicht für die Weichheit von Kiefernholz.
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Warum man nicht einfach die Klingen tauschen kann
Hier ist die harte Wahrheit. Eine handelsübliche Holzkreissäge verfügt über ein offenes Motorgehäuse. Es atmet Luft und Staub ein. Beim Schneiden von Metall entstehen heiße Späne und feine Partikel. Diese Partikel fliegen überall hin. An einer Metallsäge gibt es einen Auffangbehälter oder eine Abschirmung, um diese Rückstände aufzufangen. Eine Holzsäge hat nichts.
Wenn Sie mit einer Holzsäge einen Metallschnitt durchführen, gelangen diese Späne in den Motor. Sie blockieren die Lager. Sie brennen die Wicklungen durch. Es ist ein langsamer Tod für Ihr Werkzeug.
Wenn Sie unbedingt eine Holzsäge verwenden müssen, weil Sie keine andere Wahl haben, begehen Sie eine Gratwanderung. Verwenden Sie nur eine 7 1/4-Zoll-Klinge. Vorzugsweise ein Modell mit Schneckenantrieb. Schneckenantriebe bieten ein zusätzliches Drehmoment, das hilft, wenn das Metall Widerstand leistet. Aber achten Sie auf die Montageseite. Bei Holzsägen ist das Sägeblatt einseitig montiert. Auf der gegenüberliegenden Seite werden Schneckenantriebe montiert. Verwechseln Sie sie nicht. Bei einer Standardsäge sollte das Etikett auf dem Sägeblatt nach außen zeigen. Bei einem Schneckenantrieb zeigt es nach innen. Sehen Sie in Ihrem Handbuch nach. Überprüfen Sie es wirklich.
Auswahl der richtigen Klinge für Nichteisenmetalle
Nicht alle Metalle sind gleich. Sie schneiden hier keinen Stahl. Sie betrachten Nichteisenmetalle wie Messing, Aluminium, Kupfer oder Blei. Diese sind weicher, aber klebriger. Sie verstopfen die Klingen schnell.
Sie benötigen eine Trennschleifscheibe mit Hartmetallspitze. Warum? Weil es bis zu zehnmal länger hält als herkömmliche Stahlklingen. Normale Stahlklingen nutzen sich innerhalb von Minuten ab. Hartmetall hält eine Kante. Es verträgt die Hitze besser. Es lässt sich nicht so stark biegen.
Aber die Dicke ist wichtig. Eine Menge.
- Dünnes Metall: Sie möchten eine hohe Zähnezahl. Mehr Zähne bedeuten einen glatteren Schnitt. Weniger Vibration.
- Dickes Metall: Sie möchten eine geringere Zähnezahl. Weniger Zähne bedeuten größere Speiseröhren. Diese Lücken transportieren die Späne weg. Füllen sich die Hohlräume, blockiert die Klinge. Wenn es bindet, erhalten Sie einen Rückschlag. Wenn Sie einen Rückschlag bekommen, verlieren Sie einen Finger.
Überprüfen Sie die Verpackung. Dort erfahren Sie, welches Material und welche Dicke geeignet sind. Wenn dort „Aluminium bis zu 1/2 Zoll“ steht, versuchen Sie nicht, 3/4 Zoll zu schneiden. Die Klinge wird überhitzen. Das Metall wird ausglühen. Der Schnitt wird hässlich sein.
„Auf der Verpackung ist üblicherweise das geeignete Material und die geeignete Dicke angegeben.“
Lesen Sie es. Es ist kein Vorschlag.
Wo man diese Klingen findet und was man kaufen kann
Gehen Sie in Ihren örtlichen großen Baumarkt. Schauen Sie sich den Kreissägeblattgang an. Es besteht zu 95 % aus Holzblättern. Sie werden nach den Metallen suchen. Möglicherweise finden Sie sie nicht.
Möglicherweise müssen Sie online gehen. Oder besuchen Sie ein Fachgeschäft für Werkzeuge. Seien Sie nicht überrascht. Das sind Nischenartikel.
Kaufen Sie nicht die billigste Klinge, die Sie sehen. Billige Klingen wackeln. Sie vibrieren. Sie zerbrechen. Sie wollen Präzision. Sie wollen Sicherheit.
Bevor Sie auf „Kaufen“ klicken oder eine Klinge aus dem Regal nehmen, prüfen Sie zwei Dinge:
1. Durchmesser: Passt es zu Ihrer Säge? Die meisten sind 7 1/4 Zoll groß, aber überprüfen Sie es.
2. Aufsteckdorngröße: Passt das Loch in der Mitte zum Schaft Ihrer Säge? 5/8 Zoll ist üblich. 1 Zoll ist für größere Werkzeuge. Nicht übereinstimmende Dorngrößen führen dazu, dass sich die Klinge nicht richtig dreht. Es wird wackeln. Es wird schlecht schneiden. Es wird gefährlich sein.
Die Realität des Metallschneidens zu Hause
Sie können dies tun. Aber man muss das Material respektieren. Metall gibt nicht nach wie Holz. Es widersteht. Es erwärmt sich. Es entsteht Schmutz, der an Stellen gelangt, wo er nicht hingehört.
Verwenden Sie die richtige Säge. Verwenden Sie die richtige Klinge. Respektieren Sie die Dicke. Und aus Liebe zu allem tragen Sie einen Augenschutz. Metallspäne müssen nicht um Erlaubnis gebeten werden, in Ihr Auge zu gelangen. Sie gehen einfach.
Möglicherweise haben Sie am Ende immer noch eine raue Kante. Das ist normal. Metallschneiden ist chaotisch. Es ist laut. Es ist nichts für schwache Nerven. Aber wenn Sie diesen Schnitt benötigen und nur eine Kreissäge haben, können Sie ihn auf diese Weise erledigen, ohne Ihr Eigentum oder Ihre Gesundheit zu beschädigen.
Denken Sie daran: Wenn Sie die Säge das nächste Mal in die Hand nehmen, fragen Sie sich: Ist das eine Holzsäge oder eine Metallsäge? Denn die Antwort verändert alles.



























